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Archiv der Kategorie Meinung
Wulff kann bleiben, aber…
30.1.2012 von Günther Ohland.
… bis zum Ende der Amtszeit nur noch den” Grüßheinrich” machen. Keine Reden, keine Auftritte in der Öffentlichkeit als moralische Instanz oder als Vertreter des Deutschen Volkes. Warum ich so sozial bin und ihn nicht aus dem Amt jagen will? Was soll er denn machen, wenn er nicht mehr Präsident ist? Immerhin hat er eine Familie zu ernähren. Kein Job, politische Posten sind als ex BP undenkbar. Vorsitzender beim DRK oder Unicef geht ebenfalls nicht. UNd seine “Freunde” werden ihn auch nicht unterbringen. Der läuft dann womöglich noch Amok in seiner unkontrollierten Art. Den Wulff sollen wir als Bundesbürger mal aussitzen.
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Baut endlich eine goldene Brücke für Wulff
12.1.2012 von Günther Ohland.
Er kann gar nicht zurücktreten. Was soll er denn machen?. Nach Bundespräsident geht halt nix mehr. Nicht einmal Korruptionsbeauftragter bei der EU. Jetzt ist Kreativität gefragt, nicht nur die der Physikerint. Gebt Wulff eine weitere Chance, aber nicht als Bundespräsident.
Ach ja, das wollt’ ich auch noch loswerden:
Eigentlich brauche wir keinen neuen Präsidenten als Person. Dazu müssen wir aber nicht das Amt abschaffen. In der Zeit zwischen den Präsidenten hat die Aufgabe als oberster Repräsentant ein Landes-Ministerpräsident perfekt wahrgenommen. Warum denn nicht immer so? Jeder Ministerpräsident kommt für 6 Monate dran, rollierend. Das unterstreicht die föderale Note unserer Republik, ist preiswert und kein Amtsträger auf Zeit gewöhnt sich zu sehr an das Schloss. Wir ersparen uns auch die nachamtlichen Durchfütterungen der ehemaligen Präsidenten. Was spricht dagegen?
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Mein Präsident? Jedes Volk bekommt den Präsidenten den es verdient!
6.1.2012 von Günther Ohland.
Der Bundespräsident ist der höchste Repräsentat der Bundesrepublik Deutschland, hier im Land und in der großen weiten Welt. So wie er sich darstellt, prägt er das Bild von Deutschland bzw. von den Deutschent. Der Präsident stellt also irgendwie uns alle dar.
Spricht Herr Wulff für mich? Ist er mein Präsident? Bin ich so, möchte ich so sein, wie er sich gibt? Für meine Person kann ich das mit Überzeugung verneinen. Aber ist seine Persönlichkeit so quer durch alle Bevölkerungsschichten nicht doch repräsentativ? Zumindest für die Gruppe der smarten Nur-Berufspolitiker trifft das wohl zu: Schule, Partei, Abi, Volkswirtschafts- und Politik-Studium, Mandat, nehmen was man bekommen kann, juristisch einwandfrei und teflonbeschichtet formulieren, Mäntelchen nach dem Wind hängen, Parteidisziplin, nur zugeben, was nicht mehr zu leugnen ist, und dabei immer adrett aussehen. Diese Spezies von Nur-Berufspolitikern ist universell in jeder Partei einsetzbar und austauschbar als kämen sie alle aus der gleichen Produktionsstraße. Wir haben viele davon. Und wir haben sie ind die Positionen gewählt. Es geschieht uns also recht, wenn einer davon Präsident wird.
Unsere Kanzlerin hat mit seiner “Beförderung” zum Präsidenten mindestens zwei Fliegen mit einem Schlag erlegt. Der mögliche Wettbewerber um Spitzenposten bei den Relogiösen ist als Präsident auf’s Eis gelegt. Wer Präseident war, kann nicht Kanzler werden, wir sind doch schließlich nicht in Russland. Und - anders als beim aufmüpfigen Herrn Köhler (unterschreibt der doch ein Gesetz der Kanzlerin nicht) - wusste Wulff gleich, was seine Aufgabe war. Maul halten, unterschreiben, was ihm die Kanzlerin vorlegt, den netten Schwiegersohn geben, Maul halten, “Wink-August” also.
Das kann er doch auch weiter machen, da sparen wir uns doch den Rücktritt. Ich erwarte von Ihm keine Vorbildfunktion mehr, und eigentlich ist es doch egal, wer unter Merkel Präsident ist.
Wenn der Präsident nicht im politischen Berlin ausgekungelt, sondern vom Volk gewählt würde, hätten wir dann einen Präsidenten, auf den wir stolz sein können? Den wir gerne nach Afrika auf Staatsbesuch schicken würden, weil er uns dort würdig und gut vertritt? Der nicht die Bodenhaftung verliert, kein Popstar sein und nicht unbedingt mit den großen Jungs spielen möchte? Schlimmer als jetzt kann es nicht werden.
Der Bundespräsident soll vom Volk in direkter Wahl gewählt werden. Wenn nicht jetzt, wann dann!
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Wulff im Schafspelz?
18.12.2011 von Günther Ohland.
Wer will unserem Präsidenten denn da etwas ans Zeug flicken? Keine Frage: Halbwahrheiten als Antworten auf vielleicht zu konkret gestellte Fragen sind in herausgehobenen Positionen wie Ministerpräsident oder Bundespräsident indiskutabel. Der ausgesprochene moralische Anspruch von Herrn Wulff passt nicht zu seinem Verhalten. Kassiererinnen und Putzfrauen mussten wegen kleinerer Verfehlungen gehen. Vom immer so biederen, ordentlichen Herrn Wulff haben wir Bürger einfach nur erwartet, dass er sagt was er tut und tut, was er sagt.
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Der Wert eines Palistinensers
19.10.2011 von Günther Ohland.
Die Palästinenser feiern den Deal mit Israel. 1000 von ihnen sind einen Israeli Wert. Was gibt es da zu feiern? Die palästinensische Regierung hat dem eh nicht sehr ausgeprägtem Selbstwertgefühl ihrer Bürger einen Bärendienst erwiesen. Besser als mit diesem Tauschhandel im Verhältnis 1000 zu 1 kann man die eigene gefühlte Minderwertigkeit nicht mehr dokumentieren. Wo bleibt da das Ehrgefühl?
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Verschwörungstheorie - Bundestrojaner - ELFO
9.10.2011 von Günther Ohland.
Alles Zufall. Doch Freunde von Verschwörungstheorien haben wieder etwas zum Grübeln. Der Chaos-Computer-Club Hamburg berichtet über einen neuen, wenn auch wohl schlampig programmierten Bundestrojaner. Ungefähr zum gleichen Zeitpunkt verlangt die Steuersoftware ELFO ein umfangreiches Software-Update. So umfangreich, dass hinterher der Rechner/Betriebssystem neu gestartet werden muss. Ohne Update kann man beispielsweise keine Umsatzsteuer mehr anmelden oder den Einkommensteuerjahresausgleich machen. Hat unser, um unserer aller Sicherheit besorgter Staat unsere Computer schon auf den Einsatz des Schnüffelprogramms vorbereitet?
Nun ja, das wäre wohl gegen das Gesetz. Oder ist nur die Verwendung, nicht aber die vorsorgliche Verteilung gegen das Gesetz? Das sollen die Juristen klären. Und Verschwörungstheoretiker haben wieder etwas zum Aufregen.
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3G-Smartphones zur Geburtenkontrolle
19.9.2011 von Günther Ohland.
3G-Smartphones sind eine effektive Form der Geburtenkontrolle, sagt der indischen Telcommunikationsanbieter !DEA Quelle: Technology Review - 12. September 2011
Ein Sprichwort sagt “Das Bett ist des armen Mannes Oper”.
Aber was passiert, wenn jeder von uns den Zugang zu allen Unterhaltungsmedien haben will? Ein neuer Werbespot für Indiens Mobilfunkanbieter !DEA sagt, dass Paare, die per 3G-Smartphones mit Internet unbegrenzten Zugang zu Unterhaltungsangeboten haben, keine Babys mehr bekommen. Alle Marketing-Tricks beiseite, es gibt eine Ebene, auf der diese Nachricht wahr sein könnte.” Empowerment” von Frauen ist der kürzeste Weg, das Bevölkerungswachstum einzuschränken. Der drahtlose Zugang zum Internet könnte ein Weg sein, Frauen in überbevölkerten Entwicklungsländern zu bilden und so die Bevölkerungsexplosion zu reduzieren.
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Stuttgart 21 neu denken statt Prinzipienreiterei
31.7.2011 von Günther Ohland.
Netter, ehrenwerter Versuch, Herr Geisler, aber von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es klingt ein wenig Verzweiflung mit. Der neue Kompromissvorschlag des Schlichters, ein bisschen von beiden, birgt die Probleme beider Bahnhofslösungen in sich. Zudem geht es der Bahn und dem Verkehrsminister vorrangig ums Prinzip: “Es muss doch noch möglich sein, in Deutschland ein anspruchsvolles Infrastrukturprojekt durchzuzuziehen” und den Stuttgart21 Gegnern ums Prinzip “Die da oben können doch nicht machen, was sie wollen”. Dabei gibt es gute Lösungen, die billiger und leistungsfähiger sind als S21, aber aus Prozip schaut da wohl niemand ernsthaft hin.
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Deutscher Sommer
30.7.2011 von Kirstin Wirth.
Jedes Jahr fiebern die Einwohner dieses wunderschönen Landes schon ab Januar dem Sommer entgegen. Sobald der Weihnachtsbaum den Weg alles Irdischen gegangen ist, beginnen die Planungen. Wir sehen uns schon mit den Freunden nächtelang auf der Terrasse sitzen, schauen in den Katalogen die Sommermode an und eine Vorfreude kommt auf wie bei einem Fünfjährigen vorm Geburtstag.
Leider holt uns die Realität schnell ein. Der Sommer findet mittlerweile im April statt (leider ist es da nachts zu kalt zum draußen sitzen) und natürlich im Gartencenter. Wir investieren Unsummen in Zitrusbäumchen die wir in mediterraner Vorfreude noch vor den Eisheiligen rausstellen und die dann zuverlässig eingehen. Die Oleander, die mühsam über den Winter gerettet wurden, sehen nach der dritten Sturmböe total zerrupft aus und in den Windlichtern schimmern kein Kerzenschein sondern Wasserpfützen. Die Gesichter werden immer länger!
Aber halt! Man muss und kann das auch positiv sehen.
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Frauenfußball- Beim Trikot wird er wieder mal benachteiligt
25.7.2011 von LENA, 12 Jahre.
Es ist so eine Sache mit Frauenfußball. Die einen meinen, das sei Schwachsinn, die anderen finden es wunderbar. Doch bei einer Sache sind sich alle einig: Beim Trikot besteht deutlich geringere Nachfrage. Hier ein Beispiel: Als ich im DFB-Shop nach einem Trikot von unserer Nationalkeeperin Nadine Angerer suchte, fand ich keins. In einem Sportgeschäft fragte ich nach.
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